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25 Februar, 2016

Ein neuer Trend: Olivenöltourismus

Haben Sie schon einmal daran gedacht, einen Tag in einem Olivenhain zu verbringen, zu lernen, wie Olivenöl erzeugt wird oder die verschiedenen Olivenarten unterschieden werden? Dann sind Sie reif für ein wenig Olivenöltourismus! Dies Art von Tourismus hat es sich zum Ziel gesetzt, die gesundheitsfördernden Eigenschaften, Vorteile und Herstellung von hochwertigem Olivenöl bekannter zu machen. Spanien ist das Hauptziel dieser Art von Tourismus, da es hier die meisten Olivenplantagen gibt.

Und er zieht bereits zahlreiche Besucher an. Rund 60 % der Olivenöltouristen sind Spanier, aber auch Engländer und Franzosen zeigen viel Interesse für die Olivenöle aus Spanien. Nach einer Studie der Fakultät für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften der Universität Córdoba, ist der typische Olivenöltourist ein Mann, der in der Stadt lebt, über 45 Jahre alt ist und ein mittleres bis hohes Einkommensniveau hat. Doch auch Familien nutzen diese Art von Tourismus.

Die Besuche finden größtenteils in Andalusien, im Süden der iberischen Halbinsel, und am Mittelmeer in den Gebieten statt, wo sich ein großer Teil der Olivenölproduktion Spaniens befindet. Dort können Besucher alles über die Geschichte dieses Produktes lernen und Olivenhaine und Ölmühlen, wo das flüssige Gold hergestellt wird, und Restaurants, in denen sich alles um das Olivenöl dreht, besuchen.

Ergänzt wird das Ganze durch Kostproben der verschiedenen Olivenöl-Varietäten (Sie werden von der Anzahl der Nuancen überrascht sein!), Massagen und Schönheitsbehandlungen. Zum Beispiel eine Gesichtsmaske aus Öl und Honig, eine Haarpackung aus Ei und Olivenöl, die dem Haar Glanz verleiht oder Massagen, die der Verbesserung der Hautfeuchtigkeit dienen. So können Sie bei Ihrem Besuch nicht nur die wunderschöne Landschaft genießen, sondern auch selbst hübscher werden!

Eine Reise in die Anbaugebiete des Landes, zum Beispiel entlang der Route des Königreiches Granada, ins Cazorla-Gebirges oder zur Olivenmühle von Zafra ist ein wahrer Genuss für die Sinne. So lernen Sie die Ölherstellung, seine Geschichte und den besonderen Zauber dieser Orte kennen.

Außerdem sind die Preise gut bezahlbar: sie betragen zwischen 2 und 40 bis 50 Euro, abhängig von der Anzahl der Besucher und den Aktivitäten, die sie durchführen (Besuch mit Führung, mit oder ohne Frühstück/ Mittagessen, mit oder ohne Aperitif auf dem Land, mit oder ohne Tageserfahrung als Oliven-Erntehelfer). Aus diesem Grund ist der Besuch während der Olivenernte, im Dezember und Januar, empfehlenswert.
Worauf warten Sie noch? Probieren Sie es einfach aus!

Ein neuer Trend: Olivenöltourismus

 

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