Slow Food, ein gesunder Trend

Was ist Slow Food? Warum ist es gesund für den Körper? Warum ist es so in Mode? Um diesen internationalen Trend zu verstehen, müssen wir zunächst den Kontext betrachten, in dem wir heute leben.

Die Hektik und der Rhythmus unseres bewegten Lebens lassen uns kaum Zeit in Ruhe zu essen, die Nahrungsmittel richtig zu genießen und in Ruhe zu verdauen. In Folge dessen beobachten wir, dass sich unsere Straßen und Städte täglich mehr mit Fast Food Restaurants füllen.

Slow food

Die Slow Food-Bewegung beabsichtigt, zu den Wurzeln der Küche zurückzukehren. Eine verantwortungsvolle Landwirtschaft und Fischerei, artgerechte Tierhaltung und die Fertigung von traditionellen Produkten sind ihre besonderen Eigenschaften. Es handelt sich um eine Non-Profit-Organisation, die in unserem Land schon mehr als 20 Jahre für eine gesunde Küche wirbt. Ihr Logo, eine Schnecke, symbolisiert perfekt diese Art von Küche: langsames Zubereiten und Auskosten aller verschiedenen Geschmäcker der Speisen (so wie es auch die Schnecke in ihrem Leben macht).

Zudem versuchen die Anhänger dieser Bewegung, auch jungen Menschen die Bedeutung von traditionell hergestellten Produkten zu vermitteln, da sie die Bedeutung der Ernährung auf lange Sicht hin kennen. So werden sie sich in Zukunft ausgewogener ernähren, was sich positiv auf ihre Gesundheit auswirkt. Dafür hat Slow Food eine Abteilung jugendlicher Liebhaber der guten Küche, Slow Food Youth, die Workshops und andere Aktivitäten rund um gesunde Ernährung organisiert.

Und wenn wir von bewusstem Essen und traditionellen Produkten sprechen, sollten wir natürliche Zutaten in unseren Speiseplan aufnehmen, die extra viel Geschmack geben und zudem gesund sind. Dazu gehört zum Beispiel Olivenöl und speziell kalt gepresstes natives Olivenöl Extra aus Spanien, dem Land des Olivenöls. Dieses Produkt gibt unseren Speisen einen unverkennbaren Geschmack und ist außerdem sehr förderlich für die Gesundheit. Dies macht es zu einem überaus empfehlenswerten Produkt, wenn man auf seine Ernährung achten und anfangen möchte, die Mahlzeiten als etwas Wichtiges zu erkennen und nicht einfach als Routine im Alltag.

Diese Bewegung hat weltweit bereits große Bekanntheit erlangt. Im Slow Fisch in Bremen trafen sich 34.000 Menschen zu einer Veranstaltung, an der die Slow Food Bewegung beteiligt war. Die Besucher konnten bei den fast 200 Ausstellern alle Arten von natürlichen Nahrungsmitteln entdecken und dank der Tricks der Fischer unter anderem lernen, wie man Muscheln ausnimmt, Krebstiere richtig säubert, die Garnelen als eine regionale Spezialität schätzen lernen, sowie auch Wissenswertes über den Krebsfang. Am Stand von Olio Mediterráneo konnte man auch Öle aus Extremadura und Valencia kaufen. Diese zwei spanischen Regionen waren auf dieser Veranstaltung wegen ihres Olivenöls vertreten.

Hatten Sie schon einmal die Möglichkeit diese Veranstaltung zu besuchen? Kannten Sie diese internationale Bewegung bereits?

 

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