Craft Food: Der Genuss handwerklich zubereiteter Gerichte

Hektik, Tiefgefrorenes, Fertiggerichte – der Unterschied zwischen diesem seelenlosen Essen, das zwar den Hunger stillt, aber nicht nährt, und den leckeren und gesunden Gerichten, die man zuhause zubereitet, ist enorm! Die “Craft Food” Bewegung, die für handwerklich zubereitetes Essen steht, ist eine unwiderstehliche Mischung aus gesundem Essen und Handarbeit. Dazu kommt ein Hauch Vintage, der an die Gerichte unserer Großmütter erinnert und zu stundenlanger genüsslicher Zubereitung am Herd einlädt. Ein gesunder Lebensstil, bei dem die Liebe für das Getane und der Wunsch, unseren Lieben das Beste zu bieten, dazugehören.

Aber was bedeutet eigentlich „Craft Food“? Craft ist Englisch und bedeutet (Kunst-)Handwerk. Also geht es darum, Kreativität und fachliches Wissen anzuwenden, um einzigartige Lebensmittel zuzubereiten. Man könnte es auch einfacher sagen: „Craft Food“ ist die Marmelade, die unsere Nachbarin kochte, als wir noch klein waren, das Brot aus Sauerteig mit Olivenöl zum Abendessen oder der Essig mit der Marinade aus Kräutern aus unserem Schrebergarten. Dazu gehört aber auch der persönliche Tupfer Kreativität, damit eine besondere Optik entsteht, mit der sich Ihre Kreationen in das begehrteste und gesündeste Geschenk verwandeln.

Handwerker Brot mit Öl

Wenn wir Sie nun überzeugt haben, dann möchten Sie sicherlich wissen, womit man am besten anfängt. Am besten mit der Grundlage, den Olivenölen aus Spanien. Sie sind der Leitfaden und der grundlegende Bestandteil aller Craft Food Zubereitungen. Unser Vorschlag beginnt mit einer Marinade, die Sie als kalte Soße zu Salate und warm zu Braten reichen können.  Wählen Sie ein natives Olivenöl extra und zwar das, das Sie am liebsten mögen – in Spanien stehen Ihnen über 200 verschiedene Sorten zur Auswahl. Wir empfehlen in diesem Fall Hojiblanca wegen seines fruchtigen Geschmacks, seinen Einschlägen von frisch gemähtem Gras und dem pikanten Ton, der es zur ausgezeichneten Ergänzung aromatischer Kräuter macht. Das einfachste „Craft Food“ kann mit diesem nativen Hojiblanca-Olivenöl extra zubereiten, indem man ein wenig Öl ein paar Minuten im Wasserbad mit aromatischen Kräutern und Knoblauch anwärmt. Diese Marinade schmeckt frisch zubereitet am besten, kann aber auch bis zu 3 Tage lang in einem sterilisierten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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Aber was wären die Olivenöle aus Spanien ohne ihren getreuen Begleiter, der Essig? Auch Essig kann man mit Kräutern oder – warum nicht – mit Früchten (Brombeeren, Johannisbeeren oder sogar Erdbeeren, die sich ganz besonders dafür eignen) anreichern. Der auf diese Weise aromatisierte Essig kann sechs Monate außerhalb des Kühlschranks unter optimalen Bedingungen aufbewahrt werden, aber - wie schon bei den Olivenölen erwähnt - empfiehlt es sich, ihn in kleinen Mengen zuzubereiten, um ihn unmittelbar in seiner ganzen Frische zu genießen. Wie bekannt ist Olivenöl ein lebendiges Erzeugnis, d. h. 100 % Olivensaft, der seine Eigenschaft am besten bewahrt, wenn er von Licht und Wärme ferngehalten wird. Im Internet kann man zahlreiche Seiten finden, auf denen erklärt wird, wie man die Pflanzen aus dem eigenen Garten am besten nutzt oder wie man Olivenöle und Essig anders marinieren kann.

Nachdem wir jetzt unsere Marinade zubereitet haben, gilt es als Nächstes, das  Brot zu backen, um es darin einzutauchen. Solch einfach Nahrungsmittel verwandeln sich auf diese Art in wahre Leckerbissen. Wenn man zu einem außerordentlichen Erzeugnis wie dem nativen Olivenöl extra aus Spanien nur Brot isst, ist das schon eine Delikatesse. Backt man dazu das Brot noch selbst, wird sie unübertrefflich. Weltweit erfreut sich heute hausgemachtes Brot wieder größerer Beliebtheit, mit Sauerteig, der jeweils vom vorherigen Backen aufbewahrt wird und durch die Fermentation als natürlichem Treibmittel dient. Es wäre natürlich ideal, es immer selbst zubereiten zu können – angeblich soll Teig kneten ja zu den entspannendsten Beschäftigungen gehören – aber heutzutage hat keiner von uns mehr Zeit dafür. Es gibt aber ein paar Rezepte für selbst gebackenes Brot, die nicht sehr aufwendig sind. Beim Formen und Backen sollte man dann die traditionelle Art wählen. Fügt man diesem Rezept einen Teelöffel natives Olivenöl extra hinzu, wird die Kruste knuspriger und der Teig zarter, und außerdem hält sich das Brot damit länger.

Auch Joghurt oder Käse kann man in der eigenen Küche leicht selbst herstellen. Oder versuchen Sie es einmal mit selbstgemachter Marmelade zum Frühstück - die schmeckt nicht nur köstlich, sondern enthält auch garantiert nur gute Inhaltsstoffe. „Craft Food” steht also auch dafür, die Früchte der Erde zu lieben und das Beste aus ihnen zu machen. Das ist (Kunst-)Handwerk pur.

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